Liebe erwidern (6/7)

Ausgehend vom wichtigsten Gebot (Matt. 22: 37-38), erinnert uns Scott Boren daran, dass es neben Gottes skandalöser Liebe zu uns auch eine Aufgabe für uns gibt. Wir sollen diese Liebe Gottes erwidern und auch an Andere weitergeben. Wenn wir dieses wichtigste Gebot wie einen Vertrag verstehen, empfinden wir es als eine schwere Last anstatt als eine Einladung, den schönen Tanz des Lebens mit Gott zu tanzen.

Scott stellt zwei “Rhythmen” oder Möglichkeiten gegenüber, wie man sich auf der Tanzfläche bewegen kann. Einen nennt er den “Anpassungs-Rhythmus” den anderen den “Veränderungs-Rhythmus”. Der Anpassungs-Rhythmus besteht aus den Maßstäben dieser Welt (Römer 12:2). Einige Beispiele die Scott aufzählt, sind: zu viel arbeiten, zu beschäftigt sein, sich zu viele Sorgen machen, Stress, und Beziehungen vernachlässigen.

Der Veränderungs-Rhythmus besteht dagegen aus der Erneuerung des Geistes und einem alternativen Maßstab. Dies ist ein anderer Tanz mit einem völlig anderen Tanzpartner (Gott!), ein Tanz, der zur Liebe passt.

Im Leben geht es darum zu lernen, zum Veränderungs-Rhythmus zu tanzen. Aber das braucht Übung! Scott gibt uns viele Beispiele dafür, wie wir üben können den Veränderungs-Rhythmus zu tanzen. Hier sind einige von ihnen:

– Sich Gottes Gegenwart ständig bewusst sein (siehe Gregs’ Buch „Present Perfect“ – Perfekte Gegenwart, Englisch)
– Auf die Schrift hören unter Verwendung der Lectio Divina Übungen im Gebetsheft
– Anbetung in der Gemeinschaft
– Über Bibelstellen nachdenken, die betonen, wer wir wirklich in Christus sind und darüber sowohl als Einzelne als auch in der Gemeinschaft nachsinnen




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