Bundes-Liebe (3/7)

Die Bibel macht deutlich, dass nur der Heilige Geist uns die Augen für die überwältigende Gnade Gottes zu öffnen vermag. Die “Gute Nachricht” ist so unglaublich, dass wir sie ohne Gottes Hilfe nicht ergründen können! Deshalb ruft uns die Schrift auf, zu beten, damit wir sie aufnehmen können (2 Kor. 4:4, 6; Eph 3,17-19.). Leider wird das Evangelium oft verniedlicht, indem es auf einen bloßen Vertrag reduziert wird, in welchem Gott das eine Ende des Handels aufrecht erhält und wir das andere und jeder bekommt, was er braucht. Stattdessen müssen wir es als einen Bund verstehen.

Wie wir sehen können, steht ein ganz unterschiedlicher Charakter bzw. ein ganz unterschiedliches Herz hinter diesen zwei Beziehungsformen. Der Vertrag neigt zum Selbstschutz während der Bund annimmt, dass beide Parteien bereit sind, einander selbstaufopfernd zu lieben. Genauso wie der Apostel Paulus lehrte, dass die Liebe das Gesetz erfüllt (Römer 13: 8-10), so “erfüllt” auch der Bund den Vertrag und geht weit darüber hinaus. Während es in einem Vertrag in erster Linie um die äußeren Umstände geht, geht es in einem Bund um (innere) Herzensangelegenheiten.




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